Freitag, 20. November 2009
Frühling, Sommer, Herbst und Winter
Es ist schon so, dass sich auch in Berlin das Liebesverhalten mit den Jahreszeiten ein wenig ändert. Viele werden im Mai und im Oktober nervös - ersteres, weil die Reize wieder deutlicher werden und letzteres, weil sie nicht unbedingt wieder einen grauen Berliner Winter alleine verbringen wollen. Die Stoßzeit ist sicherlich im Sommer und manche lernen sich dort kennen und bleiben dann tatsächlich den Winter über zusammen, um das Ganze spätestens im nächsten Frühjahr auf den Prüfstand zu stellen. Die meisten, die ich kenne, toben sich dagegen eher im Sommer mit Affären (kann man als Single überhaupt Affären haben?) aus und stellen fast zeitgleich im Oktober fest, dass das alles überhaupt nicht geht und beenden ihre Affären abrupt, um im Herbst und Winter eine kurze Zeit lang inne zu halten, bevor dasselbe Spiel im Frühjahr wieder losgeht. Bei Licht betrachtet vorhersehbar wie die ewige Wiederholung der Jahreszeiten.
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War schön, mal wieder den umwerfenden eleganten Dirk von Lowtzow in einem Video zu sehen (der Zusammenhang mit dem Thema Jahreszeiten hat sich mir allerdings nicht erschlossen). Auch wenn Dirk im dunklen Wald neben dem ollen Nerd fast verschwindet. Und in weniger als 3 Monaten kommt die neue Tocotronic-Platte raus!
AntwortenLöschenTja, ansonsten ist eigentlich nicht viel von dem Beitrag bei mir hängen geblieben. Nur leeres Gesülze über Jahreszeiten. Wer ist denn bitte so oberflächlich, sein Liebesleben nach der Jahreszeit auszurichten? Du etwa? Also bei mir geht´s um echte Liebe, ob Sommer oder Winter und das Wetter ist mir dabei sowas von egal! Als Rentner hab ich noch genug Zeit, mir Gedanken über die Außentemperatur und Lichtverhältnisse zu machen.
Aber vielleicht ist das eben so, wenn man im sogenannten Nachtleben festhängt, dass man an der Person, mit der man eine Affäre oder was auch immer hat eigentlich weniger interessiert ist als daran, ob draußen die Sonne scheint.